Dr. Matthias Stiehler

500 Jahre Reformation

Was würde eigentlich Luther zur Kirche heute sagen?

Ange­sichts des­sen, dass sich die Selbst­ver­ständ­lich­keit des christ­li­chen Glau­bens längst auf­ge­löst hat: Wel­chen kon­kre­ten Sinn machen dann die tra­di­tio­nel­len Aus­sa­gen noch? Wor­an hal­ten die Kir­chen eigent­lich fest? An der Zeit vor 500 Jah­ren?

Es ist kein Wun­der, dass sich die Men­schen von ihnen abwen­den. In Deutsch­land sind allein 2014 fast eine hal­be Mil­lio­nen Men­schen aus der katho­li­schen und der evan­ge­li­schen Kir­che aus­ge­tre­ten. Haben sich die Kir­chen nicht längst selbst auf­ge­ge­ben?

Die Fra­ge ist nicht, was Luther vor 500 Jah­ren gesagt hat. Son­dern was jemand wie er heu­te sagen wür­de. Um wel­che unmit­tel­bar erfahr­ba­ren Lebens­be­zü­ge gin­ge es — jetzt?

Es drängt sich der Ein­druck auf, dass den Kir­chen dazu nicht viel ein­fällt. Mehr Beschwö­run­gen der tra­di­tio­nel­len Glau­bens­for­meln als Auf­bruch. Mehr Refor­ma­ti­ons­ge­den­ken als Refor­ma­ti­ons­ge­dan­ken.

Ist die Kir­che eigent­lich noch zu ret­ten?

Wer kann da wirk­lich sicher sein?

Mat­thi­as Stieh­ler
Ist Gott noch zu ret­ten?
Wor­an wir glau­ben kön­nen

Ver­lag tre­di­ti­on Ham­burg 2016

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