Dr. Matthias Stiehler

Männerarbeit / Männerforschung

Schwer­punkt mei­ner wis­sen­schaft­li­chen Arbeit ist die Män­ner­for­schung, ins­be­son­de­re die sozi­al­wis­sen­schaft­lich fun­dier­te Män­ner­ge­sund­heits­for­schung. Auf­sät­ze und Vor­trä­ge zu die­sem The­ma fin­den Sie unter auf den Sei­ten des Dresd­ner Insti­tuts für Erwach­se­nenb­bil­dung und Gesund­heits­wis­sen­schaft e.V..

Eine kur­ze Beschrei­bung mei­ner Hal­tung fin­den Sie unter »Es geht mir um Geschlech­ter­ge­rech­tig­keit.« | Män­ner­we­ge (maennerwege.de)

Ein spe­zi­fi­sches Pro­jekt zur sexu­el­len Gesund­heit habe ich als Mit­ar­bei­ter der Bera­tungs­stel­le für AIDS und sexu­ell über­trag­ba­re Infek­tio­nen im Gesund­heits­amt Dres­den gemein­sam mit Uwe Tüf­fers von der Aids-Hil­fe Dres­den e.V. 2007 ent­wi­ckelt:
 “Pfle­ge Dei­nen Schwanz”

2001 initi­ier­te ich gemein­sam mit Prof. Dr. Klaus Hur­rel­mann (Uni­ver­si­tät Bie­le­feld) und Prof. Dr. Theo­dor Klotz (Kli­ni­kum Wei­den) einen bun­des­deut­schen Män­ner­ge­sund­heits­be­richt. Die­ser Initia­ti­ve schlos­sen sich zahl­rei­che Wis­sen­schaft­ler und Mit­ar­bei­ter von Män­ner­pro­jek­ten an. Im Herbst 2010 ist es nun end­lich gelun­gen, den “Ers­ten Deut­schen Män­ner­ge­sund­heits­be­richt” her­aus­zu­ge­ben, des­sen Mit­her­aus­ge­ber ich bin. 2013 wur­de dann der zwei­te Män­ner­ge­sund­heits­be­richt her­aus­ge­ge­ben: “Män­ner­ge­sund­heits­be­richt 2013. Im Fokus: Psy­chi­sche Gesund­heit”. Auch hier war ich einer der bei­den Her­aus­ge­ber.
Nähe­res zur Geschich­te der Män­ner­ge­sund­heits­be­rich­te erfah­ren Sie 
hier.

2007 erschien im Juven­ta-Ver­lag das Buch “Män­ner­le­ben und Gesund­heit. Eine inter­dis­zi­pli­nä­re, mul­ti­pro­fes­sio­nel­le Ein­füh­rung”, das ich gemein­sam mit Theo­dor Klotz her­aus­ge­ge­ben habe

2010 erschien zudem mein Buch “Der Män­ner­ver­ste­her. Die neu­en Lei­den des star­ken Geschlechts” (Ver­lag C.H. Beck Mün­chen), in dem ich mich mit Fra­gen der männ­li­chen Iden­ti­tät und der gesell­schaft­li­chen Sicht auf Männ­lich­keit aus­ein­an­der­set­ze. Nähe­res erfah­ren Sie auf die­ser Sei­te: www.dermaennerversteher.de

Ich bin Grün­dungs­mit­glied und war bis 2015 Vor­stands­mit­glied der Deut­schen Gesell­schaft für Mann und Gesund­heit. Ich bin Grün­dungs­mit­glied des Netz­werks Jun­gen- und Män­ner­ge­sund­heit und seit 2016 bin ich im Vor­stand der  Stif­tung Män­ner­ge­sund­heit.

Neben mei­ner wis­sen­schaft­li­chen Arbeit führ­te ich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren zahl­rei­che Ange­bo­te für Män­ner durch. Zu nen­nen sind hier vor allem Män­ner­wo­chen­en­den und gelei­te­te Män­ner­grup­pen. Zudem bie­te ich inner­halb des “Dresd­ner Insti­tuts für Erwach­se­nen­bil­dung und Gesund­heits­wis­sen­schaft” Ein­zel­be­ra­tun­gen und  — gemein­sam mit mei­ner Frau — Paar­be­ra­tun­gen an. Nähe­res fin­den Sie unter www.paarberatung-dresden.de.

Vortrag auf YouTube

»Fami­li­en brau­chen gute Väterlichkeit«

Aufsätze zum Thema Männlichkeit

In jedem Mann ist ein Kind, das gehört wer­den möchte”

Die Hege­mo­nie der ‘Gut­men­schen’. Eine Pole­mik gegen R. W. Con­nells Buch ‘Der gemach­te Mann”

Befrei­ung kann nur ein Pro­zess der Män­ner selbst sein. Wor­in soll­ten die Zie­le einer Män­ner­be­we­gung bestehen?”